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Effizienz-Gewinn von 5% durch Wertstromorientierung in Supply Chaintest

wertstromorientierung

Die Automobilindustrie steht vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Fachkräftemangel in Einklang zu bringen, während nicht-wertschöpfende Tätigkeiten reduziert werden müssen. Mit einer innovativen Wertstromanalyse konnten in diesem Projekt signifikante Effizienzgewinne erzielt werden – ein entscheidender Schritt für zukunftsfähige Strukturen und Prozesse in der Supply Chain eines OEMs.

Problemstellung

OEMs müssen sich zunehmend mit Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder KI auseinandersetzen. Gleichzeitig muss die Automobilindustrie angesichts des Fachkräftemangels hohe Qualität und Leistung liefern, indem sie nicht wertschöpfende Tätigkeiten reduziert. Die heutigen Organisationsstrukturen und Prozesse können mit der Geschwindigkeit, der sich schnell entwickelnden Welt nicht mithalten und müssen effizienter werden, um zukunftsorientiertes Arbeiten zu ermöglichen.

Lösungsansatz

Die erste Stufe des Vorgehens „Wertstrom-Analyse“ ermöglicht die Identifikation aller Wertbeiträge des Gesamtbereiches mit Aufschlüsselung der eingesetzten Kapazitäten (bereichsübergreifend). Daraus lassen sich Hypothesen für Effizienzpotenziale ableiten. Im zweiten Schritt werden mittels standardisierten Vorgehens und systematischer Abfrage über 7 Stellhebel Effizienzpotenziale mit den involvierten Mitarbeitern erarbeitet. Dieses Vorgehen erhöht die Zustimmung innerhalb der Organisation und Tragfähigkeit der erarbeiteten Maßnahmen. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass diese End-to-End wirken und alle Maßnahmen konsolidiert werden.

Ergebnisse

In dem Projekt konnten bedeutende Effizienzen identifiziert und umgesetzt werden. Im Einzelnen wurden diese in den Bereichen Digitalisierung, Rollensegmentierung, Reduktion von Meeting- und Reporting-aufwänden sowie weiterer spezifischer Maßnahmen erzielt. Dabei spielte die Fokussierung auf Work-Products eine entscheidende Rolle: durch die konsequente Fokussierung auf die E2E angelegten Work-Products konnten gezielt Maßnahmen mit hohem Impact identifiziert und implementiert werden.

In Summe wurden in der Supply Chain des OEM 5% Effizienzen für Zukunftsthemen gehoben, sowie weitere 15% Effizienzen durch Outsourcing ermöglicht. Zwei wichtige Erfolgsfaktoren waren die bereichsübergreifende Zusammenarbeit und die Datenstringenz, mit der die Effizienzpotenziale von der Idee bis zur Umsetzung getrackt und transparent gemacht wurden.