Wie ein Baumaschinenhersteller mit einer einheitlichen E/E-Architektur die Portfoliokomplexität um 60 % reduziert und den Entwicklungsaufwand um 40 % senkt.
Unser Kunde entwickelt und produziert Baumaschinen für den Straßenbau und differenziert sich durch umfangreiche Steuerungs-, Automatisierungs- und Digitalisierungsfunktionen klar vom Wettbewerb. Diese Funktionen werden künftig weiter an Bedeutung gewinnen, da der zunehmende Fachkräftemangel in Kombination mit steigenden Qualitätsanforderungen an die Straßeninfrastruktur zusätzliche Vernetzungs- und Automatisierungslösungen erfordert.
Das Unternehmen verfügt über ein entlang des Produktionsprozesses diversifiziertes Produktportfolio, das in mehrere weitgehend unabhängige Produktlinien gegliedert ist. Entsprechend wurden auch die Steuerungssysteme bislang überwiegend produktlinienspezifisch entwickelt.
Herausforderung: Eine gemeinsame Basis für digitale Produktfunktionen schaffen
Um künftig Synergien zwischen den Produktlinien zu heben und gleichzeitig ein einheitliches, integriertes Nutzererlebnis zu gewährleisten, bestand das Ziel darin, eine standardisierte Steuergerätearchitektur zu entwickeln. Diese sollte als Grundlage für durchgängige Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen dienen. 3DSE unterstützte den Kunden in der Konzeptphase dieser neuen Architektur und begleitete zudem den Start der Implementierung.
Zu Beginn der Konzeptphase wurden die Anforderungen aller Produktlinien systematisch erhoben, konsolidiert und priorisiert. Neben technischen Anforderungen wurden insbesondere auch die Erwartungen der Kunden an zukünftige digitale und automatisierte Funktionen berücksichtigt. Darauf aufbauend wurden mehrere technische Konzepte für eine gemeinsame Elektrik-/Elektronikarchitektur (E/E-Architektur) entwickelt und bewertet.
Neben der methodischen Begleitung des Architekturentwicklungsprozesses unterstützte 3DSE auch die Etablierung effizienter, produktlinienübergreifender Arbeitsweisen im Projekt.
Ergebnis: Weniger Komplexität. Mehr Effizienz. Höhere Skalierbarkeit.
Nach der Entscheidung für das favorisierte Konzept begleitete 3DSE den Aufbau eines zentralen Implementierungsteams, das Kompetenzen aus unterschiedlichen Fachbereichen bündelt. Die Einführung der einheitlichen E/E-Architektur reduzierte die Komplexität im Portfolio um 60 % und senkte den Entwicklungsaufwand im Vergleich zur bisherigen produktlinienspezifischen Entwicklung um 40 %.










