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Strategische Neuausrichtung der Gesamtfahrzeugentwicklung eines Automotive OEMs

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Die Gesamtfahrzeugentwicklung eines führenden Automobilherstellers gestaltet die Entwicklungs- und Produktstrategie, steuert die Leistung der Entwicklungsfunktion, entwirft Fahrzeugarchitekturen und koordiniert die Integration und Validierung aller Domänen. Dabei gewährleistet sie eine gesetzes- und compliance-konforme Entwicklung, verantwortet den gesamten Entwicklungsprozess und treibt die Digitalisierung voran. Der Wandel der Automobilindustrie fordert höchste Qualität, Geschwindigkeit und Nachhaltigkeit sowie die Anpassung von Architekturen, Prozessen und Baukästen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ein führender Hersteller reagiert darauf mit einer strategischen Neuausrichtung der Gesamtfahrzeugentwicklung. Ziel ist es, die Gestaltungsrolle, Effizienz und Qualität zu stärken, Entwicklungszeiten zu verkürzen, die Attraktivität des Bereichs für Mitarbeiter zu erhöhen und redundante Strukturen abzubauen.

Vier Stoßrichtungen für eine zukunftssichere Fahrzeugentwicklung

In der ersten Projektphase wurden eine Innovation Cell© durchgeführt, zentrale Stellhebel identifiziert und final vier strategische Stoßrichtungen abgeleitet. Diese Stoßrichtungen sind:

  • Stärkung der Fahrzeug-Architektur, Management robuster Schnittstellen und Führung des Prozesses zur Priorisierung und Gestaltung stimmiger Kundenerlebnisse.
  • Reduktion der Time-to-Market durch phasenadäquate Bewertung, Reduktion von Designschleifen, Annäherung des Design-Freeze an den SOP, virtuelle Fahrzeug-Integration und Ausrichtung auf kritische Use-Cases.
  • Stärkung des Profils durch agile Organisationsstrukturen und Mindsets, Verantwortung der Chief Engineers für technische Lösungen bis EOP, Stärkung der CoCs und Integration von Prozessen, Digitalisierung und Regulatorik aus einer Hand. End-to-End-Ausrichtung der Organisationsstruktur auf Kernwertschöpfung und Stärkung des Profils innerhalb der Entwicklungsorganisation.
  • Befähigung einer datenbasierten Entwicklung durch eine durchgängige Digitalisierungsstrategie, Bereitstellung und Standardisierung relevanter Daten, Installation eines virtuellen Fahrzeugs, datenbasierte Entscheidungen und flächendeckende Modellierung des Gesamtsystems.

Nachhaltiger Wissenstransfer und Maßnahmenwirkung im Fokus

In der zweiten Phase standen eine detaillierte Umsetzungs-Roadmap, Ressourcenpläne und Schulungsmaßnahmen im Mittelpunkt. Ein „Train-the-Trainer“-Ansatz sorgte für die Weitergabe von Wissen, mit dem zusätzlich veraltete Strukturen durch abteilungsübergreifenden Wissensaustausch aufgelockert wurden.

Eine erste Wirkungsabschätzung zeigte, dass die entwickelten Lösungen erheblich zur Zielerreichung beitragen. Der Zeithorizont lag dabei bei drei Jahren bis zum Erreichen des vordefinierten Zielzustands. Dank der Zusammenarbeit mit 3DSE Management Consulting konnten konkrete, quantifizierte Lösungen erfolgreich umgesetzt werden. Mit diesem Engagement wird nicht nur die Zukunftsfähigkeit des Bereichs gesichert, sondern auch ein wertvoller Beitrag zum Unternehmenserfolg geleistet.

Mehr über unsere Lösungen für die Automobilbranche finden Sie hier: