Den „Innovation Fog“ lichten und Wachstum beschleunigen Innovationsdynamik beginnt beim Menschen
Eine der zentralen Aufgaben von Innovationsverantwortlichen ist es, die richtigen Initiativen auszuwählen und eine starke Vorwärtsdynamik in der Gestaltung und Umsetzung von Innovationen zu erzeugen. Das sogenannte „Fuzzy Front-End“ beschreibt die Anfangsphase im Innovationsprozess – eine Phase, die von Unsicherheit und Unklarheit geprägt ist. Hier werden Ideen und Möglichkeiten erkundet, erste Konzepte entwickelt und inmitten der Vielzahl an Optionen grundlegende Weichenstellungen vorgenommen. Innovation ist mehr als das Zusammenspiel von Markt, Technologie und Lösung (Product-Market Fit) – sie lebt vom „Faktor Mensch“. Kreativität, Vision und die Fähigkeit, interne wie externe Stakeholder und deren Verhalten in Einklang zu bringen, sind entscheidend, um die notwendige Vorwärtsdynamik zu entfalten.
wo Innovation ins Stocken gerät
Verwerfungen am Markt, beschleunigter technologischer Fortschritt und zunehmender Wettbewerb verstärken die Ungewissheit und erhöhen den unternehmerischen Druck auf Entscheidungsträger. Das verkompliziert das Fuzzy Front-End zusätzlich und steigert die subjektiv empfundene Unsicherheit. Angespannte Budgets verstärken die Sorge vor Fehlinvestitionen und führen zu Zurückhaltung bei der Auswahl und Umsetzung innovativer Initiativen. Gleichzeitig wirken im Hintergrund starke Marktkräfte, die die Schere zwischen Gewinnern und Verlierern weiter öffnen und das Spannungsfeld zwischen kurz- und langfristigen unternehmerischen Zielen verschärfen. Aus menschlicher Perspektive verschwimmt die Anfangsphase der Innovation dadurch zunehmend zu einem diffusen „Innovation Fog“ – mit potenziell bremsender Wirkung auf den gesamten Innovationsprozess.
Vom Nebel zum Durchbruch: Die Customer Innovation Cell
Drei Jahrzehnte Erfahrung mit Innovationsprojekten zeigen: Der Innovation Fog in der frühen Phase des Innovationsprozesses ist heute mehr denn je ein kritischer Bereich, den erfolgreiche Innovatoren lichten müssen. Trotz etlicher verfügbarer Innovationsmethoden fehlt es vielen Initiativen an ausreichender Dynamik – oder sie liefern nicht die gewünschten Ergebnisse.

Geschwindigkeit und Treffsicherheit von Innovationsinitiativen sind entscheidend für den langfristigen Unternehmenserfolg. Einen neuen Ansatz bietet die Customer Innovation Cell (CIC) – sie zielt auf echte Durchbruchslösungen ab, schafft Dynamik und erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit von Innovationen. Dazu verbindet die CIC Methoden aus Jobs-to-be-Done (JTBD), der verhaltens- und lösungsorientierten Innovation Cell Systems sowie Systems Engineering zu einem klaren, integrierten, mehrwöchigen Ablauf. Das Ergebnis: Schnellere Umsetzung, höhere Treffsicherheit hinsichtlich Kundennutzen, Erschließen von Wachstum.
Vom Verstehen zum Gestalten
Interdisziplinäre Teams definieren und explorieren zunächst den Innovationsraum (Phase 1 Scoping & Initiation, Phase 2 Outside-in Discovery). Anschließend erforschen sie die Kundenbedürfnisse (Phase 3 Customer Needs Research) und entwickeln darauf aufbauend konkrete Lösungskonzepte (Phase 4 Inside-out Solution Shaping). Stakeholder wie das Management werden gezielt über Jury Meetings eingebunden, während die Teams eine intensive Lern- und Schaffensphase durchlaufen, in der auch Kunden direkt einbezogen werden können.
Die auf der JTBD-Methode basierende Analyse des „Problemraums“ ermöglicht die Identifikation untererfüllter und übererfüllter Kundenbedürfnisse sowie eine bedürfnisbasierte Marktsegmentierung. Dies erlaubt eine präzise Quantifizierung von Marktpotenzialen, wie sie in Phase 3 des Innovationsprozesses vorgesehen ist.
Dem gegenüber steht der „Lösungsraum“ (Phase 4), in dem geeignete Lösungsansätze entwickelt und anschließend nach mehreren Kriterien bewertet werden: a) strategisch – hinsichtlich Differenzierbarkeit und langfristiger Positionierung; b) taktisch – im Sinne von Umsetzbarkeit und Priorität für die Organisation (Können & Wollen); c) operativ – bezüglich Zeitrahmen, Risikoeinschätzung sowie wirtschaftlicher Tragfähigkeit.
Innovation mit Wirkung
Das Ergebnis sind Lösungskonzepte, die auf realen Kundenbedürfnissen basieren, Roadmaps, die operative, taktische und strategische Faktoren berücksichtigen, sowie Business Cases, die direkt in eine beschleunigte Implementierung (Phase 5 Accelerate Implementation) überführt werden. Durch das verhaltensorientierte Einbinden von Stakeholdern entlang des gesamten Prozesses werden Synchronisation und Vorwärtsdynamik erzeugt.
Die Erfolgsformel der Customer Innovation Cell lässt sich vereinfacht folgendermaßen zusammenfassen:
Unternehmen können die „Fog Time“ erfahrungsgemäß um bis zu 90% verkürzen und gleichzeitig die Erfolgsquote ihrer Innovationsvorhaben auf 70-80% steigern. Der neuartige Ansatz der Customer Innovation Cell bietet eine schnelle und hochwertige Lösung, um sicher durch den Innovation Fog zu navigieren und rasch zu konkreten Ergebnissen zu gelangen.
Für mehr Informationen zur Customer Innovation Cell, können Sie hier das Whitepaper herunterladen:










