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Agile leben länger!

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Hoher Veränderungsbedarf, steigende Komplexität und abnehmende Produktivität in der F&E

Die Anforderungen an Unternehmen wachsen: Softwarezentrierte Entwicklung, künstliche Intelligenz, kultureller Wandel und der zunehmende globale Wettbewerb bringen ​F&E-Organisationen an ihre Grenzen. Innovation muss heute schneller, kundenorientierter und kosteneffizienter erfolgen – doch das passt oft nicht zu den bestehenden, starren Strukturen.

Was läuft schief?

1. Komplexität: Projekte verzögern sich, Budgets explodieren und Qualitätsprobleme nehmen zu.​

2. Nutzung der Ressourcen: Engpässe bei Fachexperten und Effizienzverluste durch hoch-parallele Aufgabenbearbeitung in einer komplexen Projektlandschaft.​

3. Silo-Denken: Fehlende Zusammenarbeit und falsche Anreize verhindern einen durchgängigen Wertstrom.​

4. Hierarchie: Starre hierarchische Strukturen bremsen Entscheidungen aus.

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Höhere Kundenzufriedenheit resultiert aus der frühzeitigen und regelmäßigen Einbindung der Kunden, sowie der Ermittlung der Kundenbedürfnisse im frühen Stadium der Produktentwicklung. Nicht nur die kundenzentrierte Ermittlung der Produktanforderungen über Use-Cases für die Benutzeranwendung, sondern auch Methoden wie Design Thinking und die Einbindung der User sind wertvoll und zielführend. Ebenso kann Customer Process Monitoring zu wertigen neuen Ansätzen führen. Dabei wird der Kunde nicht gefragt, sondern beobachtet, um seinen Anwendungsprozess besser zu verstehen und Problemstellungen herauszuarbeiten, die durch neue Produkteigenschaften oder Funktionen verbessert werden. Im Agile Setting werden in den Demos und Reviews ebenfalls regelmäßig Kunden einbezogen, um direktes Feedback sofort in der frühen Phase zu verarbeiten und Priorisierung zu ermöglichen. Am Ende resultieren diese Anstrengungen in einer Kundenzentrierung, die den Produkterfolg deutlich erhöhen.

In komplexen technischen Entwicklungsprojekten besteht eine große Herausforderung darin, die richtigen Experten zum richtigen Zeitpunkt im Projekt zur Verfügung zu haben. Daher gibt es in der Regel eine Projektplanung, in der die Ressourcen geplant und zugeteilt werden. Da jedoch viele Projekte gleichzeitig bedient werden und aufgrund der Volatilität oft Änderungen berücksichtigt werden müssen, ist die Planung – sagen wir mal vorsichtig – meistens nicht ideal. Zudem ist oftmals der Glaube an einen Plan höher als die Einsicht auf Veränderungen schnell reagieren zu müssen. ​
In einer skalierten agilen Produktentwicklung werden die Projekte nicht nach der optimalen Auslastung der Mitarbeitenden gesteuert, sondern nach dem optimalen Output der Entwicklungsorganisation. Das bedeutet, dass jedem Projekt entlang des kritischen Pfades sofort geholfen wird. Damit wird sichergestellt, dass die Projekte, die begonnen werden, auch tatsächlich zum schnellstmöglichen Zeitpunkt fertig gestellt werden können. Die Geschwindigkeit bringt wiederum Raum für neue Projekte. Es gilt also Geschwindigkeit vor Parallelität und Output vor Auslastung. Somit steigt die Produktivität.

Wenn Projekte schneller fertig werden, sind in der Regel auch die Entwicklungskosten optimiert. Durch eine verbesserte Kommunikation im Projekt durch die Taktung der Events, durch die Iterationen (Sprints) und Verbesserungsschleifen (Retros) ist das System selbstverbessernd. Durch gesteigerte Verantwortungsübernahme der Mitarbeitenden entsteht eine höhere Geschwindigkeit der Entscheidungen, nämlich da, wo die Informationen sind. Die Mitarbeitenden kommen in den Flow und werden zufriedener, was wiederum die Leistungsfähigkeit der Teams erhöht. Wir sind in einer Aufwärts-Spirale! Bei einer guten skalierten Produktentwicklung wird sich nach der Einführungsphase bald ein insgesamt höherer Output an Projekten einstellen, und damit mehr Produkte/Entwicklungen möglich sein, die Umsatz und Deckungsbeitrag erzeugen.

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Wir bieten umfassende Lösungen für die 3 wichtigsten Entwicklungsstufen der agilen Produktentwicklung in der Industrie mit Schwerpunkt auf Full-Scaled Agile Organization

Nach erfolgreichen Pilotprojekten steht in der Regel eine Skalierung der Projektgrößen und auch der involvierten Bereiche an. Das bedeutet, dass auch größere Projekte mit vielen Teams sowie mehrere Projekte nebeneinander und verschiedene Fachabteilungen in die Agilisierung gebracht werden. Das hat weitreichende Auswirkungen auf das Arbeitsmodell, auf die Systemarchitektur, die Kapazitätsplanung und das Rollenmodell. Ebenso werden in der Regel die Arbeitswerkzeuge angepasst.

In dieser Stufe wird neben den zuvor genannten Elementen auch die Projekt-Portfolio-Planung und die organisatorische Struktur betrachtet. Ziel ist es, die Unternehmensziele, Produktstrategien und Projekt-Roadmap besser miteinander zu verbinden. Kern dabei ist ein agiles (vergleichendes) Bewertungsverfahren, um die richtigen Projekte in eine Prioritäts-Reihenfolge zu bringen, den Aufwand dafür aber möglichst gering zu halten. Damit neue Projekte effizient gestartet werden können, werden sie in einer “Excellent-Preparation-Phase” so weit ausgearbeitet, dass sie jederzeit in die Entwicklungspipeline “gezogen” (nicht “gedrückt”) werden können. Wichtig ist hier auch eine Anpassung der Organisation, um das neue Arbeitsmodell optimal zu unterstützen und Silo-Denken zu vermeiden.

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Auf der Grundlage eines Zielbildes implementieren wir das SAFe-Framework und schneiden es speziell auf die Bedürfnisse Ihrer Organisation zu

5. Grundlegende Prinzipien​
Führungskräfte entwickeln sich weiter zu Servant Leadern, die ihre Mitarbeitende zu mehr Eigenverantwortung und Zutrauen verhelfen. Agiles Mindset hilft auf den Kundenmehrwert zu fokussieren und schlanke Entwicklung auch mal unkonventionell “good enough” zu machen.​